BILANZPRESSEKONFERENZ 2016

Trotz Niedrigzinsphase ordentliches Ergebnis.

Die Volksbank Rhein-Ruhr blickt erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Vorstandssprecher Thomas Diederichs zog heute Bilanz und ist mit dem Ergebnis zufrieden: „Ein bedeutender Faktor für unseren Erfolg ist unser genossenschaftliches Geschäftsmodell und die hohe Leistungsmotivation unserer Mitarbeiter.“

Thomas Diederichs, Vorstandssprecher der Volksbank Rhein-Ruhr

Die Bilanzsumme der Volksbank Rhein-Ruhr verringerte sich im Jahr 2015 um 102,9 Mio. Euro auf 1.358 Mio. Euro. Der Bilanzsummenrückgang ergibt sich durch fällige Eigenanlagen, die aufgrund der aktuellen Niedrigzinsphase nicht erneut angelegt wurden. Mit dem Ergebnis für das Jahr 2015* zeigte sich der Vorstand der Volksbank zufrieden.
Vorstandssprecher Thomas Diederichs betonte erneut: „Die Rahmenbedingungen für Banken haben sich weiter verschärft und die Situation an den Welt- und Finanzmärkten verschlechtert sich zunehmend. Politisch manipulierte Niedrigzinsen, Diskussion über Bargeldabschaffung, eine Höchstgrenze für Bartransaktionen, Digitalisierung, harter Wettbewerb mit Margen: Dies sind nur einige Schlagworte, die uns alle aktuell beschäftigen.“

Allen Umständen zum Trotz hat sich das Geschäftsmodell der Genossenschaft auch im vergangenen Jahr wieder einmal bewährt. Diederichs ist überzeugt: „Die anhaltende, politisch gestellte Niedrigzinsphase und der weiter intensive Wettbewerb erfordern solide Strukturen, die wir als Genossenschaftsbank bereits durch unsere Rechtsform mitbringen.“

Das gesamte Kundengeschäft hat sich stabil entwickelt. Dies sieht der Vorstand als Beleg für die folgende Aussage: „Alle von uns vermittelten und betreuten Vermögenswerte und Finanzierungen sind im Jahr 2015 konstant bei 2,598 Milliarden Euro geblieben. Auch in schwierigen Zeiten sehen uns unsere Mitglieder und Kunden als ihren Partner in der Region und bleiben uns treu“, betont Diederichs.

Das Jahr 2015 war für die Genossenschaftsbank ein von Umbau und Renovierungen geprägtes Jahr. Nachdem die neue Zentrale der Bank am Innenhafen nun nach über einem Jahr fertig gestellt ist, ziehen mehr als 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Duisburger und Oberhausener Innenstadt dort hin. Am kommenden Wochenende steht der Umzug der Zentrale von der Düsseldorfer Straße an. Am 11. April werden dann alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeit am Innenhafen aufnehmen. Natürlich zieht auch das Team der Geschäftsstelle von der Düsseldorfer Straße mit um. Ende Mai, werden auch die Kunden und Mitglieder der Geschäftsstelle Duissern an den Innenhafen ziehen. Diederichs hierzu: „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unserer guten Erreichbarkeit und unserem umfangreichen Beratungsspektrum am Innenhafen in Verbindung mit unserer sehr zentral gelegenen Geschäftsstelle Duisburg-Mitte (Sonnenwall 1) ein sehr gutes Leistungspaket für unsere Mitglieder und Kunden in Duisburg-Mitte geschaffen haben.“
 
Die im vergangenen Jahr vorgestellte Optimierung der Beratungsprozesse zahlt sich aus, denn das Erfolgsmodell der genossenschaftlichen Beratung trägt unter anderem zur positiven Entwicklung der vermittelten Vermögensanlagen bei.
Die Depots bei der Fondsgesellschaft Union Investment legten innerhalb des vergangenen Jahres von 267 Millionen Euro um über 8 % auf jetzt 289 Millionen Euro zu. Die bankeigenen Wertpapierdepots entwickelten sich um knapp 3 % auf jetzt 127 Millionen Euro.