Neue Zentrale der Volksbank Rhein-Ruhr am Innenhafen

Der Umbau hat bereits begonnen

Duisburg, 03. März 2015 - Nachdem nunmehr durch die Stadt die Baugenehmigung erteilt wurde, haben die ersten Firmen mit den Umbauarbeiten der neuen Zentrale der Volksbank Rhein-Ruhr am Innenhafen begonnen.

Großes Atrium für Kundenempfänge und -veranstaltungen.

Beim Betreten des 45 Meter langen und 13 Meter breiten Atriums sind die ersten Veränderungen deutlich erkennbar. So hat die Bank die Pflanzen entfernen lassen und diese an den Zoo Duisburg gespendet. Thomas Diederichs, Sprecher des Vorstandes, sagt dazu: „Das alte Erscheinungsbild passte perfekt zu einem Reiseunternehmen. Wenn man das Gebäude betrat, fühlte man sich ein bisschen wie im Urlaub. Nur passt dieses Erscheinungsbild nicht zu einer Bank.“ Neben den Pflanzen wurden die vorhanden Brunnen entfernt und der gesamte Boden wird erneuert. „Uns ist es wichtig, dass wir die Dinge die wir hier entfernen, nicht einfach entsorgen, sondern für einen guten Zweck weitergeben!“, betont Diederichs. Die Bank plant das Atrium zukünftig für Kundenempfänge und Kundenveranstaltungen zu nutzen. Dafür wird die Raumsituation so geändert, dass die komplette Länge des Eingangsbereiches genutzt werden kann. Der Gastronomiebetrieb durch ein Restaurant und ein Café soll zukünftig auch außerhalb der Banköffnungszeiten im Atrium stattfinden. Das „alltours“-Reisebüro zieht an die Wasserseite um.

In den Räumlichkeiten des jetzigen Reisebüros eröffnet die Bank neben einer Geschäftsstelle auf dem Sonnenwall eine weitere Geschäftsstelle, die neben alltäglichem Bankgeschäft auch Platz für Beratungen bietet. Mit ca. 145 Parkplätzen bietet der Standort nicht nur für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch für Kunden und Gäste ausreichend Parkmöglichkeiten.

Michael Kamper, Leiter Organisation und bauleitender Mitarbeiter, erklärt: „Wir haben unsere Überlegungen einen 70 Tonnen Tresor zu installieren verworfen und arbeiten nun an der Idee einen 40 Tonnen Tresor einzubauen. Aber um die Substanz des Gebäudes kennenzulernen und ein wenig über die Geschichte dieses Grundstückes zu erfahren, lassen wir Erkundungsgrabungen vornehmen.“

Im Frühjahr 2016 sollen alle geplanten Arbeiten abgeschlossen sein, so dass dem Umzug der Zentrale an den Innenhafen nichts im Wege steht. Denn auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank freuen sich auf den Umzug: „Wir werden in der ersten Etage einen Mitarbeiterbereich mit Rückzugsmöglichkeiten, einem Fitnessstudio und einer Kantine anbieten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten so die Möglichkeit sich untereinander besser zu vernetzen. Da wir heute über mehrere Gebäude verteilt in der Innenstadt von Duisburg sitzen und Teile unserer Abteilungen auch in der Oberhausener Stadtmitte unterhalten, ist dies zum aktuellen Zeitpunkt kaum möglich“, betont Thomas Diederichs. Ein Grund mehr für die Bank die rund 8.800 qm des Gebäudes am Innenhafen für die etwa 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so schnell wie möglich bezugsfähig zu bekommen. „In den Büros sowie in großen Teilen des Hauses werden Kühldecken installiert. Diese kühlen die Umgebungsluft bei Bedarf um 5 Grad herunter. Dies schafft zum einen den Vorteil, dass der Unterschied zwischen Außen- und Innentemperatur angenehm ist und dass die Kolleginnen und Kollegen nicht durch unangenehme Zugluft einer Klimaanlage an ihren Arbeitsplätzen gestört werden“, so Kamper. Man wolle zudem die Boden- und Wandbeläge erneuern und für eine Bank angemessen gestalten.

Alles in allem erwartet Kunden und Mitarbeiter ein modernes und zeitgemäßes Gebäude an einem repräsentativen Standort in Duisburg.